GOÄ-Ziffer 829: Sensible Elektroneurographie mit Oberflächenelektroden…
Sensible Elektroneurographie mit Oberflächenelektroden – gegebenenfalls einschließlich Bestimmung der Rheobase und der Chronaxie
Die GOÄ-Ziffer 829 steht in der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte für „Sensible Elektroneurographie mit Oberflächenelektroden – gegebenenfalls einschließlich Bestimmung der Rheobase und der Chronaxie“ (Abschnitt G. Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie). Sie ist mit 160 Punkten bewertet; das entspricht 9,33 € beim einfachen und 21,46 € beim 2,3-fachen Regelhöchstsatz.
Wie und wann wird diese Ziffer angewendet?
Ziffer 829 erfasst die sensible Elektroneurographie mit Oberflächenelektroden, gegebenenfalls einschließlich der Bestimmung von Rheobase und Chronaxie. Sie wird angewendet, wenn die Leitfähigkeit sensibler Nervenfasern mittels nicht-invasiver, auf die Haut aufgebrachter Elektroden gemessen werden soll, um periphere Nervenschädigungen, etwa bei Polyneuropathien oder Nervenkompressionssyndromen, elektrophysiologisch zu objektivieren. Die zusätzliche Bestimmung von Rheobase und Chronaxie erlaubt eine genauere Einschätzung der Erregbarkeit und des Schädigungsgrades des untersuchten Nervs. Von Ziffer 840 unterscheidet sich 829 durch die Ableittechnik: Während 829 mit Oberflächenelektroden arbeitet, erfolgt die Untersuchung nach 840 mit Nadelelektroden, was bei tiefer liegenden oder schwerer zugänglichen Nerven oder bei Bedarf einer präziseren Ableitung eingesetzt wird.
Gebühren und Steigerungssatz
| Steigerungssatz | Faktor | Betrag |
|---|---|---|
| Einfachsatz | 1,0-fach | 9,33 € |
| Regelhöchstsatz | 2,3-fach | 21,46 € |
| Höchstsatz | 3,5-fach | 32,66 € |
Ausschlussziffern
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Häufige Fragen zur GOÄ-Ziffer 829
Was bedeutet die GOÄ-Ziffer 829?
Die GOÄ-Ziffer 829 steht für „Sensible Elektroneurographie mit Oberflächenelektroden – gegebenenfalls einschließlich Bestimmung der Rheobase und der Chronaxie“ und gehört zu Abschnitt G. Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie der Gebührenordnung für Ärzte.
Wie viele Punkte hat die GOÄ-Ziffer 829?
Die GOÄ-Ziffer 829 ist mit 160 Punkten bewertet; das entspricht 9,33 € beim einfachen (1,0-fachen) Gebührensatz.
Was kostet die GOÄ-Ziffer 829 beim Regelhöchstsatz?
Beim Regelhöchstsatz (2,3-fach) beträgt die Gebühr 21,46 €; höhere Faktoren bis zum 3,5-fachen sind mit Begründung möglich.
Gibt es Abrechnungsbestimmungen für die GOÄ-Ziffer 829?
Im amtlichen GOÄ-Text sind für die GOÄ-Ziffer 829 keine gesonderten Abrechnungsbestimmungen hinterlegt.
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Automatisiert aus dem amtlichen GOÄ-Text extrahiert, ohne Gewähr — Details siehe „Über dieses Lexikon“. Kein Ersatz für Rechtsberatung.